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Trinken Sie Leitungswasser?
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Wenn NEIN, warum
nicht? |
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Trinken Sie Mineralwasser?
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Wenn JA, warum? |
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Wie hoch ist
Ihr Mineralwasserverbrauch in Litern und in Währung
pro Monat/pro Jahr? |
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Wie ist IHR
persönliches Verständnis für das Wort "MINERALIEN"? |
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Haben Sie gewußt,
dass die "Mineralien" im Mineralwasser von Ihrem
Körper ganz schlecht verwertet werden? |
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Haben Sie auch
schon einmal gehört, dass das Essen von Pflanzen
(Obst, Gemüse, Getreide) deshalb so wichtig ist,
damit der Körper ausreichend mit "Mineralien" versorgt
wird? |
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Wußten Sie, dass
es enorme Unterschiede zwischen "Mineralien" im
Mineralwasser und "Mineralien" in Pflanzen
gibt? |
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Kennen Sie den
Unterschied zwischen organischen und anorganischen
Verbindungen? |
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In Mineralwasser
finden sich ausschließlich anorganische Verbindungen
(Verbindungen zwischen Elementen wie Calcium,
Magnesium, Natrium und Salzresten wie -sulfat, -carbonat,
hydrogencarbonat, -chlorid etc). |
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Das Wort Mineralien
darf streng genommen nur für Verbindungen der anorganischen
Chemie verwendet werden, so z. B. in der Mineralogie,
wo es um die chemischen Zusammensetzung von GESTEINEN
(also auch um Edelsteine) geht. |
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In Pflanzen finden
sich hauptsächlich organische Verbindungen (Verbindungen
zwischen Elementen und Kohlenstoffresten wie z.
B. -citrate, -celate, metallorganische Verbindungen) |
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Warum gibt es
so große Preisunterschiede bei den Mineralienergänzungen
die man z.B. in der Apotheke kaufen kann?
Vergleichen Sie die Beschreibungen der "Mineral-Verbindungen"
auf der Packung bei preiswerten Sprudel-Tabletten
(ca. € 1,50) und den teuren Mineralien-Ergänzungen
(Sport-Drinks, Basica, usw. € ca. 20,--). (In den
preiswerten sind natürlich die anorganischen "Mineralien"
und in den etwas teureren Ergänzungen finden sich
die organischen "Mineralien".
Meine persönliche Vermutung: Unsere Ernährungswissenschaftler
messen in den vielfältigen Nahrungsmitteln zwar
die Gehalte der einzelnen Elemente (Calcium, Magnesium,
Eisen, Strontion etc.) aber sie unterscheiden nicht
zwischen anorganischen und organischen Element-Verbindungen.
In sämtlich mir bekannten Lebensmittelführern sind
nur die einzelnen Elemente aufgeführt, nicht jedoch
die chemische Formel oder die exakte Bezeichnung
der gesamten Elementverbindung. Entweder sind die
Ernährungswissenschaftler mieserable Chemiker, oder
sie haben nicht die finanziellen Möglichkeiten die
Lebensmittel korrekt zu untersuchen. Über diese
Problematik würde ich gerne einmal mit einem interessierten
Ernährungswissenschaftler plaudern.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die
Ernährungswissenschaftler ganz genau um diese Tatsachen
wissen, aber aus ökonomischen Gründen (und weil
ein Großteil der Bevölkerung mit chemischen Formeln
sowieso nichts anfangen kann) auf die korrekte Beschreibung
der Elementverbindung verzichten. Letztendlich will
der Großteil der Menschen ja auch den Magnesium-Gehalt
im Apfel wissen, und nicht den Magnesium-citrat-Gehalt.
Wenn es so wäre, dann würde ein Großteil der Bevölkerung
aber für dumm verkauft werden, weil dem Einzelnen
dann nicht auffallen könnte, dass die Mineralien
z.B. im Mineralwasser ganz anders aufgebaut sind
als in Pflanzen. Möglicherweise wird das "Dummverkaufen"
auch von einer speziellen "Lobby" vorgeschrieben,
wer weiß ... |
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Im menschlichen
Körper sind die meisten Elemente organisch gebunden
oder so komplexiert, dass sie nur unter bestimmten
Bedingungen (Stoffwechsel) wieder als Ionen freigesetzt
werden. |
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Ablagerungen
im Körper (Blutbahnen, Bindegewebe, Gelenke etc.)
bestehen aus Verbindungen, die der Körper nicht
verarbeiten konnte. |
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Das Trinken von
Wasser soll dem Körper ermöglichen brauchbare Bestandteile
in den Körper hinein und unbrauchbare Schlacken
aus dem Körper herauszuschwemmen. Wasser ist für
den Körper das Transportmittel der Nahrungsbestandteile
zu den Zellen hin und der Abfallstoffe von den Zellen
weg. |
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Wenn man etwas
transportieren möchte, sollte das Transportmittel
möglichst leer sein, damit es viele Stoffe transportieren
kann. |
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Kennen Sie den
Gesamtanteil an "Mineralien" von Ihrem Leitungswasser
oder Ihrem bevorzugten Mineralwasser? |
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Es gibt Mineralwasser,
das einen Gesamtanteil von "Mineralien" von bis
zu 2-3 Gramm/Liter enthalten. |
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Leitungswasser
enhält je nach Region zwischen 0,2 bis 0,8 Gramm
Mineralien pro Liter. |
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1000 Milligramm
sind 1 Gramm. |
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Was glauben Sie,
was Ihr Körper mit den Mineralien macht, wenn er
diese nicht verwerten kann? Wird er Sie ausscheiden
oder ablagern? |
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Wußten Sie, daß
Ihr Körper nur dann auf die äußerst schwer verwertbaren
anorganischen Mineralien im Mineralwasser zurückgreift
wenn ein starker Mineralien-Mangel im Körper herrscht?
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Die Energie,
die der Körper aufwenden muß, um anorganische Mineralien
aus dem Mineralwasser in organische Mineralien für
Ihren Körper umzubauen, nimmt der Körper von der
ihm zur Verfügung stehenden Gesamtenergie weg. |
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Würden Sie einen
Nagel lutschen, um Ihren Körper mit mehr Eisen zu
versorgen, oder vielleicht einen Kieselstein, um
sich mit mehr Kieselerde (Siliciumdioxid) zu versorgen?
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Haben Sie schon
einmal destilliertes oder umkehrosmose-gereinigtes
Wasser getrunken? |
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Wissen Sie was
destilliertes Wasser und umkehrosemose-gereinigtes
Wasser ist? |
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Wußten Sie, dass
beide (destilliertes und umkehrosmose-gereinigtes)
Wasser so gut wie keine Mineralien mehr enthalten?
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Wußten Sie, dass
käufliches "Baby-Wasser" ohne Nitrat und ohne Natrium
mit dem Umkehrosmose-Verfahren hergestellt wird?
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Wußten Sie, dass
die Astronauten Umkehrosmose-Wasser trinken? |
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Wußten Sie, dass
pharmazeutische Flüssigkeiten z.B. Dialyseflüssigkeiten
mit Umkehrosmose-Wasser hergestellt werden? |
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Wußten Sie, dass
Meerwasser-Entsalzungsanlagen mit der Umkehrosmose
arbeiten, so z.B. auf Hochseedampfern oder in Küstennähe
in südlichen Ländern, um die Anwohner und Touristen
mit Trinkwasser zu versorgen? |
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Die größten Umkehrosmose-Anlagen
der Welt stehen in arabischen Ländern, die mit diesem
Wasser die Wüste bewässern um Nahrungsmittel zu
erzeugen. Desweiteren werden in Einzelfällen Umkehrosmoseanlagen
zur Abwasseraufbereitung verwendet. |
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Wußten Sie, dass
Umkehrosmose-Mikrofilter-Anlagen das Wasser von
Mineralien, schädlichen Umweltchemikalien, Medikamentenresten,
Bakterien, Viren etc. befreit, und dabei keine Energie
verbrauchen, im Gegensatz von Destillationsanlagen,
die Strom für das Erhitzen verbrauchen und enorme
Kosten verursachen durch Entkalker, die dann wiederum
das Abwasser belasten? |
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Wußten Sie, daß
es kleine Umkehrosmose-Anlagen für den Hausgebrauch
gibt? |
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Bei der Herstellung
von Umkehrosmose-Wasser fallen keine Transport-Kosten
an, im Gegensatz zu den Kosten für den Transport
der meisten im Handel erhältlichen Mineralwässer.
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Umkehrosmosewasser
ist frisch, da es erst kurz vor dem Verbrauch hergestellt
wird. |
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Ein Liter selbst
hergestelltes Umkehrosmose-Trinkwasser kostet etwa
4,0 Pfennig. |
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Wenn eine Mineralwasserfirma
ihr Wasser verkaufen möchte, muß sie ihr Wasser
nach der sogenannten Mineral- und Tafelwasserverordnung
untersuchen lassen. Lesetip: Stiftung Warentest
Heft Nr. 7 (Juli 1997). Dieser Test ist sehr ehrlich
und informativ. Bestellung Tel.: 0180-2-32 13 13
oder im Internet www.stiftung-warentest.de |
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Wenn Sie zu den
Leuten gehören die gerne Leitungswasser trinken,
würden Sie das Leitungswasser auch noch gerne trinken,
wenn sie es vor einigen Wochen in Flaschen abgefüllt
hätten? |
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Eine Untersuchung
der Mineral- und Tafelwasserverordnung beinhaltet
die Untersuchung von Keimen (mikrobiologische Untersuchung),
die sich im Wasser bilden und vermehren können.
Das können ganz harmlose oder auch krankheitsverursachende
(pathogene) Keime sein. Eine solche Untersuchung
dieser Keime wird innerhalb von 12 Stunden nach
der Abfüllung in die Flaschen durchgeführt. Konkret
heißt das, dass alle Keime die sich später als nach
12 Stunden Standzeit in den Flaschen entwickeln,
nicht mehr erkannt oder meßtechnisch berücksichtigt
werden. Jeder Keim hat aber andere Vermehrungseigenarten,
so dass auch nach Tagen, Wochen oder Monaten das
Wasser völlig verkeimt sein kann. |
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Die vorgesehene
Haltbarkeit von Mineralwasser kann mehrere Jahre
dauern. In der Mineral- und Tafelwasserverordnung
ist kein Haltbarkeitslimit vorgesehen. |
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Haben Sie in
Mineralwässern auch schon einmal als Bodensatz weiße
Flocken gesehen?
Dabei handelt es sich um lebende oder abgestorbene
Keime. |
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Kohlensäure
in Mineralwasser hat leichte Konservierungseigenschaften,
so dass eine gewisse Haltbarkeit gewährleistet ist.
Deshalb werden auch viele Mineralwässer noch zusätzlich
mit Kohlensäure versetzt. |
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Heilwasser fällt
rechtlich unter das Arzneimittelgesetz und unterliegt
anderen Bestimmungen. Hauptsächlich muß Heilwasser
physiologische Wirkungen aufzeigen, die in irgendeiner
Form zur Heilung oder Vorbeugung einer Krankheit
beitragen. |
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Trinkwasser (Leitungswasser)
unterliegt der Trinkwasserverordnung und muß gesundheitliche
und hauptsächlich technische Vorrausetzungen erfüllen.
So darf z.B. kein Eisen oder Mangan auf dem Weg
vom Wasserwerk zu unserer Wohnung in den Wasserleitungen
ausfallen, also wird im Wasserwerk das Eisen und
Mangan entfernt.
Es wird in einigen Gegenden Deutschlands (oft dort,
wo das Trinkwasser aus Oberflächengewässern gewonnen
wird) mit Chlor oder Ozon behandelt, um Bakterien
abzutöten usw. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung
stellen einen Kompromiß zwischen gesundheitlichen
und technischen Anforderungen dar, sind jedoch nicht
das Optimum. Optimal für die Gesundheit des Menschen
wäre ein völliges Verbot jeglicher Schadstoffe auch
in den kleinsten Konzentrationen. Das könnten wir
jedoch nicht finanzieren, da ein Großteil des Wasses
aus dem Wasserwerk für technische Zwecke verwendet
wird und nur ein ganz kleiner Teil für unseren persönlichen
TRINKWASSER-bedarf davon abgeht. Deshalb ist die
preiswertere und allseits sichere Methode, sich
das Wasser im Haushalt nocheinmal zum Koch- und
Trinkgenuß mit Hilfe der Umkehrosmose selber aufzubereiten.
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