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Testen Sie Ihr Wasser-Wissen

Die folgenden Fragen und Fakten spiegeln noch einmal alle sachlichen Wahrheiten zum Thema Wasser wider. Sie können diese Fragen ganz für sich beantworten. Die kontroversen Gedanken ergeben sich dann von selbst.
Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Dipl. Ing. Chemie Marion Sigmund, die diese Fragen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die nachfolgenden Fragen, sowie viele weitere Informationen rund um das Thema Wasser finden sie auf Ihrer Seite: http://home.snafu.de/marionette/artikel.htm

Trinken Sie Leitungswasser?
Wenn NEIN, warum nicht?
Trinken Sie Mineralwasser?
Wenn JA, warum?
Wie hoch ist Ihr Mineralwasserverbrauch in Litern und in Währung pro Monat/pro Jahr?
Wie ist IHR persönliches Verständnis für das Wort "MINERALIEN"?
Haben Sie gewußt, dass die "Mineralien" im Mineralwasser von Ihrem Körper ganz schlecht verwertet werden?
Haben Sie auch schon einmal gehört, dass das Essen von Pflanzen (Obst, Gemüse, Getreide) deshalb so wichtig ist, damit der Körper ausreichend mit "Mineralien" versorgt wird?
Wußten Sie, dass es enorme Unterschiede zwischen "Mineralien" im Mineralwasser und "Mineralien" in Pflanzen gibt?
Kennen Sie den Unterschied zwischen organischen und anorganischen Verbindungen?
In Mineralwasser finden sich ausschließlich anorganische Verbindungen (Verbindungen zwischen Elementen wie Calcium, Magnesium, Natrium und Salzresten wie -sulfat, -carbonat, hydrogencarbonat, -chlorid etc).
Das Wort Mineralien darf streng genommen nur für Verbindungen der anorganischen Chemie verwendet werden, so z. B. in der Mineralogie, wo es um die chemischen Zusammensetzung von GESTEINEN (also auch um Edelsteine) geht.
In Pflanzen finden sich hauptsächlich organische Verbindungen (Verbindungen zwischen Elementen und Kohlenstoffresten wie z. B. -citrate, -celate, metallorganische Verbindungen)
Warum gibt es so große Preisunterschiede bei den Mineralienergänzungen die man z.B. in der Apotheke kaufen kann?
Vergleichen Sie die Beschreibungen der "Mineral-Verbindungen" auf der Packung bei preiswerten Sprudel-Tabletten (ca. € 1,50) und den teuren Mineralien-Ergänzungen (Sport-Drinks, Basica, usw. € ca. 20,--). (In den preiswerten sind natürlich die anorganischen "Mineralien" und in den etwas teureren Ergänzungen finden sich die organischen "Mineralien".
Meine persönliche Vermutung: Unsere Ernährungswissenschaftler messen in den vielfältigen Nahrungsmitteln zwar die Gehalte der einzelnen Elemente (Calcium, Magnesium, Eisen, Strontion etc.) aber sie unterscheiden nicht zwischen anorganischen und organischen Element-Verbindungen. In sämtlich mir bekannten Lebensmittelführern sind nur die einzelnen Elemente aufgeführt, nicht jedoch die chemische Formel oder die exakte Bezeichnung der gesamten Elementverbindung. Entweder sind die Ernährungswissenschaftler mieserable Chemiker, oder sie haben nicht die finanziellen Möglichkeiten die Lebensmittel korrekt zu untersuchen. Über diese Problematik würde ich gerne einmal mit einem interessierten Ernährungswissenschaftler plaudern.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Ernährungswissenschaftler ganz genau um diese Tatsachen wissen, aber aus ökonomischen Gründen (und weil ein Großteil der Bevölkerung mit chemischen Formeln sowieso nichts anfangen kann) auf die korrekte Beschreibung der Elementverbindung verzichten. Letztendlich will der Großteil der Menschen ja auch den Magnesium-Gehalt im Apfel wissen, und nicht den Magnesium-citrat-Gehalt. Wenn es so wäre, dann würde ein Großteil der Bevölkerung aber für dumm verkauft werden, weil dem Einzelnen dann nicht auffallen könnte, dass die Mineralien z.B. im Mineralwasser ganz anders aufgebaut sind als in Pflanzen. Möglicherweise wird das "Dummverkaufen" auch von einer speziellen "Lobby" vorgeschrieben, wer weiß ...
Im menschlichen Körper sind die meisten Elemente organisch gebunden oder so komplexiert, dass sie nur unter bestimmten Bedingungen (Stoffwechsel) wieder als Ionen freigesetzt werden.
Ablagerungen im Körper (Blutbahnen, Bindegewebe, Gelenke etc.) bestehen aus Verbindungen, die der Körper nicht verarbeiten konnte.
Das Trinken von Wasser soll dem Körper ermöglichen brauchbare Bestandteile in den Körper hinein und unbrauchbare Schlacken aus dem Körper herauszuschwemmen. Wasser ist für den Körper das Transportmittel der Nahrungsbestandteile zu den Zellen hin und der Abfallstoffe von den Zellen weg.
Wenn man etwas transportieren möchte, sollte das Transportmittel möglichst leer sein, damit es viele Stoffe transportieren kann.
Kennen Sie den Gesamtanteil an "Mineralien" von Ihrem Leitungswasser oder Ihrem bevorzugten Mineralwasser?
Es gibt Mineralwasser, das einen Gesamtanteil von "Mineralien" von bis zu 2-3 Gramm/Liter enthalten.
Leitungswasser enhält je nach Region zwischen 0,2 bis 0,8 Gramm Mineralien pro Liter.
1000 Milligramm sind 1 Gramm.
Was glauben Sie, was Ihr Körper mit den Mineralien macht, wenn er diese nicht verwerten kann? Wird er Sie ausscheiden oder ablagern?
Wußten Sie, daß Ihr Körper nur dann auf die äußerst schwer verwertbaren anorganischen Mineralien im Mineralwasser zurückgreift wenn ein starker Mineralien-Mangel im Körper herrscht?
Die Energie, die der Körper aufwenden muß, um anorganische Mineralien aus dem Mineralwasser in organische Mineralien für Ihren Körper umzubauen, nimmt der Körper von der ihm zur Verfügung stehenden Gesamtenergie weg.
Würden Sie einen Nagel lutschen, um Ihren Körper mit mehr Eisen zu versorgen, oder vielleicht einen Kieselstein, um sich mit mehr Kieselerde (Siliciumdioxid) zu versorgen?
Haben Sie schon einmal destilliertes oder umkehrosmose-gereinigtes Wasser getrunken?
Wissen Sie was destilliertes Wasser und umkehrosemose-gereinigtes Wasser ist?
Wußten Sie, dass beide (destilliertes und umkehrosmose-gereinigtes) Wasser so gut wie keine Mineralien mehr enthalten?
Wußten Sie, dass käufliches "Baby-Wasser" ohne Nitrat und ohne Natrium mit dem Umkehrosmose-Verfahren hergestellt wird?
Wußten Sie, dass die Astronauten Umkehrosmose-Wasser trinken?
Wußten Sie, dass pharmazeutische Flüssigkeiten z.B. Dialyseflüssigkeiten mit Umkehrosmose-Wasser hergestellt werden?
Wußten Sie, dass Meerwasser-Entsalzungsanlagen mit der Umkehrosmose arbeiten, so z.B. auf Hochseedampfern oder in Küstennähe in südlichen Ländern, um die Anwohner und Touristen mit Trinkwasser zu versorgen?
Die größten Umkehrosmose-Anlagen der Welt stehen in arabischen Ländern, die mit diesem Wasser die Wüste bewässern um Nahrungsmittel zu erzeugen. Desweiteren werden in Einzelfällen Umkehrosmoseanlagen zur Abwasseraufbereitung verwendet.
Wußten Sie, dass Umkehrosmose-Mikrofilter-Anlagen das Wasser von Mineralien, schädlichen Umweltchemikalien, Medikamentenresten, Bakterien, Viren etc. befreit, und dabei keine Energie verbrauchen, im Gegensatz von Destillationsanlagen, die Strom für das Erhitzen verbrauchen und enorme Kosten verursachen durch Entkalker, die dann wiederum das Abwasser belasten?
Wußten Sie, daß es kleine Umkehrosmose-Anlagen für den Hausgebrauch gibt?
Bei der Herstellung von Umkehrosmose-Wasser fallen keine Transport-Kosten an, im Gegensatz zu den Kosten für den Transport der meisten im Handel erhältlichen Mineralwässer.
Umkehrosmosewasser ist frisch, da es erst kurz vor dem Verbrauch hergestellt wird.
Ein Liter selbst hergestelltes Umkehrosmose-Trinkwasser kostet etwa 4,0 Pfennig.
Wenn eine Mineralwasserfirma ihr Wasser verkaufen möchte, muß sie ihr Wasser nach der sogenannten Mineral- und Tafelwasserverordnung untersuchen lassen. Lesetip: Stiftung Warentest Heft Nr. 7 (Juli 1997). Dieser Test ist sehr ehrlich und informativ. Bestellung Tel.: 0180-2-32 13 13 oder im Internet www.stiftung-warentest.de
Wenn Sie zu den Leuten gehören die gerne Leitungswasser trinken, würden Sie das Leitungswasser auch noch gerne trinken, wenn sie es vor einigen Wochen in Flaschen abgefüllt hätten?
Eine Untersuchung der Mineral- und Tafelwasserverordnung beinhaltet die Untersuchung von Keimen (mikrobiologische Untersuchung), die sich im Wasser bilden und vermehren können. Das können ganz harmlose oder auch krankheitsverursachende (pathogene) Keime sein. Eine solche Untersuchung dieser Keime wird innerhalb von 12 Stunden nach der Abfüllung in die Flaschen durchgeführt. Konkret heißt das, dass alle Keime die sich später als nach 12 Stunden Standzeit in den Flaschen entwickeln, nicht mehr erkannt oder meßtechnisch berücksichtigt werden. Jeder Keim hat aber andere Vermehrungseigenarten, so dass auch nach Tagen, Wochen oder Monaten das Wasser völlig verkeimt sein kann.
Die vorgesehene Haltbarkeit von Mineralwasser kann mehrere Jahre dauern. In der Mineral- und Tafelwasserverordnung ist kein Haltbarkeitslimit vorgesehen.
Haben Sie in Mineralwässern auch schon einmal als Bodensatz weiße Flocken gesehen?
Dabei handelt es sich um lebende oder abgestorbene Keime.
Kohlensäure in Mineralwasser hat leichte Konservierungseigenschaften, so dass eine gewisse Haltbarkeit gewährleistet ist. Deshalb werden auch viele Mineralwässer noch zusätzlich mit Kohlensäure versetzt.
Heilwasser fällt rechtlich unter das Arzneimittelgesetz und unterliegt anderen Bestimmungen. Hauptsächlich muß Heilwasser physiologische Wirkungen aufzeigen, die in irgendeiner Form zur Heilung oder Vorbeugung einer Krankheit beitragen.
Trinkwasser (Leitungswasser) unterliegt der Trinkwasserverordnung und muß gesundheitliche und hauptsächlich technische Vorrausetzungen erfüllen. So darf z.B. kein Eisen oder Mangan auf dem Weg vom Wasserwerk zu unserer Wohnung in den Wasserleitungen ausfallen, also wird im Wasserwerk das Eisen und Mangan entfernt.
Es wird in einigen Gegenden Deutschlands (oft dort, wo das Trinkwasser aus Oberflächengewässern gewonnen wird) mit Chlor oder Ozon behandelt, um Bakterien abzutöten usw. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung stellen einen Kompromiß zwischen gesundheitlichen und technischen Anforderungen dar, sind jedoch nicht das Optimum. Optimal für die Gesundheit des Menschen wäre ein völliges Verbot jeglicher Schadstoffe auch in den kleinsten Konzentrationen. Das könnten wir jedoch nicht finanzieren, da ein Großteil des Wasses aus dem Wasserwerk für technische Zwecke verwendet wird und nur ein ganz kleiner Teil für unseren persönlichen TRINKWASSER-bedarf davon abgeht. Deshalb ist die preiswertere und allseits sichere Methode, sich das Wasser im Haushalt nocheinmal zum Koch- und Trinkgenuß mit Hilfe der Umkehrosmose selber aufzubereiten.

 

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