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Flaschenwasser, die Alternative
zu Trinkwasser aus der Leitung?
Im Handel gibt es verschiedene Arten Flaschenwasser:
- Quellwasser muss lt. Mineral
und Tafelwasserverordnung "seinen Ursprung in
einem unterirdischen Wasservorkommen haben" und
an Ort und Stelle abgefüllt werden. Eine Nachbehandung
ist erlaubt.
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- Tafelwasser ist meist nichts
anderes als in Flaschen abgefülltes Leitungswasser
welches z.B. mit Mineralien versetzt wurde - d.h. sie
können auch gleich aus dem Wasserhahn trinken.
- Mineralwasser muss aus einem unterirdischen Vorkommen
stammen, das vor Verunreinigungen geschützt ist.
Das Etikett der Flaschen muß einen Auszug aus
der Wasseranalyse enthalten, wobei aber lediglich die
charakteristischen Bestandteile anzugeben sind - nicht
ob das Wasser z.b. Nitrat oder andere Schadstoffe enthält.
Problem Nr.1 - zu wenige
und zu niedrige Grenzwerte
Die Mineral- und Tafelwasserverordnung,
nach der diese Wässer geprüft werden, schreibt
lediglich 10 zu prüfende Stoffe vor und damit noch weniger
als unsere Trinkwasserverordnung!
Die Mineralwasserverordnung erlaubt zudem noch viel
höhere Grenzwerte als die Trinkwasserverordnung!
Hier 2 Beispiele zu den verschieden Grenzwerten:
Leitungswasser: Arsen 10 mg/Liter Mineralwasser:
50 mg/ Liter
Leitungswasser: Blei 25 mg/Liter Mineralwasser:
40 mg/Liter
So ist es auch nicht überraschend, dass lt. der
Zeitschrift "Natur und Umwelt" von 240 getesteten
Mineralwässern nur 12 zur Herstellung von Babynahrung
geeignet sind!
Die meisten Mineralwässer sind durch ihre hohen
Nitrat- und Uranwerte für die Herstellung von Babynahrung
nicht geeignet - denn Nitrat und radioaktives Uran können
die Nieren der Säuglinge schädigen. Es ist dennoch
immer wieder erstaunlich, dass besonders Mineralwässer
mit erhöhten Nitratwerten für die Herstellung von Babynahrung
empfohlen werden.
Lesen hierzu auch:
Bundesinstitut für Risikobewertung - Uran
in Mineralwasser für Säuglinge schädlich
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| Problem
Nr.2 - die Abfüllung in Flaschen |
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An einer
Mineralwasserquelle dürfen 100 KBE/ml nicht überschritten
werden. Für in Flaschen abgefülltes Wasser gibt es keine
gesetzlichen Vorschriften!
Insbesondere bei der Befüllung der Flaschen entstehen
häufig Probleme mit der Keimfreiheit, steht dieses belastete
Wasser einige Wochen in der Kiste, können sich diese Keime
stark vermehren.
Bei Tests sind in Mineralwasser ohne Kohlensäure schon
bis zu 25.000 Keime pro Milliliter (KBE/ml) festgestellt
worden. |
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Am Beispiel
von Tafelwasser (abgefülltes Leitungswasser) lässt
sich dieser Misstand gut verdeutlichen.
Stellen sie sich einmal die Frage:
Würden Sie Wasser aus dem Wasserhahn in eine Flasche
abfüllen, es wochenlang stehen lassen und dann
trinken?
Risiko Kunststoffflasche
PET ist ein Kunsstoff, der viele Vorteile bringt - leicht,
bruchsicher, bequem zu tranportieren, allerdings birgt
er einen entscheidenden Nachteil: er ist nicht geschmacksneutral
d.h. Abbauprodukte des Kunsstoffs können ins Wasser
übergehen und reichern sich dort an.
Lesen sie hierzu auch:
Informationsdienst Wissenschaft - Mineralwasser
aus PET-Flaschen ist mit Antimon verunreinigt
Stiftung Warentest - TEST
Natürliche Mineralwässer und Babywässer
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Problem
Nr.3 - die Mineralinen
Viele Menschen kaufen Mineralwasser, weil Ihnen durch
die Werbung suggeriert wird, ihr Körper brauche diese
lebenswichtigen Mineralien.
Hier ist aber zu unterscheiden
zwischen organischen und anorganischen Mineralien.
Anorganische Mineralien sind die, die von Wasser aus dem
Gestein gelöst werden und sich darin anreichern.
Organische Mineralien sind diejenigen, die durch Pflanzen
verstoffwechselt wurden und damit dort gebunden sind.
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Mineralwasser ist meistens sehr
reich an anorganischen Mineralien. Diese
können aber im Gegensatz zu organischen Mineralien von
den menschlichen Zellen nicht verstoffwechselt werden.
D.h sie sind für den menschlichen Organismus nicht
verwertbar und stellen sogar eine Belastung dar.
Einer der Hauptgründe für das Absterben von
Zellen und der damit beschleunigte Alterungsprozess
ist die Überschwemmung des Körpers mit anorganischen
Mineralien.
Nur organische Mineralien, wie sie z.b in Gemüse
und Obst vorkommen, sind für unseren Körper direkt verwertbar!
Lesen Sie hierzu auch: Die
Bedeutung von Mineralien im Wasser
und Ärztestimmen
Spezialfall - die sogenannten
Heilwässer
Heilwasser - Wasser das
Heilung bringt - dies suggerieren zumindest die Hersteller
solcher Wässer. Und der Verbraucher trinkt in dem
Glauben seinem Köper etwas ganz besonders Gutes
zu tun.
Doch was ist wirklich dran an der Heilwirkung sog. Heilwässer?
Heilwässer enthalten einen
besonders hohen Anteil an verschiedenen Mineralien.
Dabei handelt es sich wie bei den Mineralwässern
um anorganische Mineralien; Mineralien also, die den
Organismus stark belasten.
Die Zeitschrift "Natur" stellt in diesem Zusammenhang
fest: "Heilwasser kann bei näherem Hinsehen
nur schaden....Auf den Ettiketten der Wasserabfüller
erscheinen nur Angaben, die genehm sind. So werden sie
z.b. vergeblich nach Hinweisen über schädliche
anorganische Stoffe fahnden, obwohl sie überall
vorhanden sind. Das Gesetz läßt eine solche
Geheimiskrämerei leider zu. Auf manchen Etiketten
findet man sogar Hinweise wie "gesundheitlich wertvoll"
oder "Ihrer Gesundheit dienlich". Bei den
Flaschenwässern aber mit Gesundheit zu werben ist
geradezu abwegig!"
Fazit:
Über die Hälfte aller Mineralwässer in Flaschen
dürften nicht als Leitungswasser eingespeist werden,
da diese zu hoch belastet sind gemäß der Trinkwasserverordnung!
Viele dieser Wässer sind für Babynahrung absolut
ungeeignet aufgrund von hohen Nitrat- und Uranwerten.
Bei der Abfüllung und durch lange Lagerzeiten kann
es zu starker Verkeimung kommen. Die anorganischen Mineralien
belasten den Organismus und führen zu beschleunigter
Zellalterung.
Einen sehr guten weiterführenden
Überblick zum Thema Wasser finden Sie hier:
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